Mogulpackung

Der Medienmarkt

Medien | aus FALTER 36/09 vom 02.09.2009

Bild vs. Schröder: eine Zeitung im Wahlkampf

Die Beziehung zwischen dem einstigen Bundeskanzler Gerhard Schröder und der Bild-Zeitung ist sehr kompliziert. Zum Regieren brauche er nur „Bild, Bams und Glotze“, sagte er einst im stillen Kreis – ungeachtet der Tatsache, dass dem Boulevardblatt eher eine CDU-Linie nachgesagt wird. Letzteres könnte für die jetzige Veröffentlichung von Schröders großzügigen Spesenlisten aus seiner Zeit als Kanzler verantwortlich sein. Schließlich riecht das verdächtig nach Retourkutsche für den SPD-Frontalangriff auf Kanzlerin Merkel. Diese richtete ein großzügiges Abendessen für Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann aus. Und was lernen wir daraus? Der Boulevard regiert auch ohne Faymann und Schröder.


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