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Medien | aus FALTER 36/09 vom 02.09.2009

Apple soll noch im Herbst ein Tablet servieren

Prüfbericht: Thomas Vašek

Die Welt wartet auf das Apple-Tablet. Ich übrigens auch. Irgendwann im Herbst soll das Teil auf den Markt kommen. Bestimmt mit irgendeinem abgefahrenen Feature. Cool, flach und natürlich todschick. Ein Tablet ist ein kleiner Laptop, der in seiner puristischen Version einfach nur aus einem Touchscreen besteht. Man kann das Gerät einhändig und im Stehen bedienen, per Stift oder mit den Fingern. Tablets gibt es schon seit mehreren Jahren. Doch ihr Marktanteil ist nach wie vor gering. Einer der Gründe liegt im hohen Preis. Zugleich fehlte bislang der entscheidende Kundennutzen. Tablets hätten eigentlich das Zeug zur ultimativen mobilen Surfmaschine. Dafür braucht es allerdings eine flotte Internetverbindung. Das hat auch Nokia gelernt und sein N900 Tablet im Unterschied zum Vorläufermodell mit GSM und UMTS-Modem ausgestattet. Das Gerät kommt wie ein größeres Smartphone mit einem 3,5-Zoll-Display daher – eine Art Minitablet also. Für Tastaturfans wie mich verfügt das N900 (600 Euro, voraussichtlich ab Oktober) auch über ein ausziehbares Keyboard. Das Apple-Tablet hingegen dürfte wesentlich größer sein und überhaupt keine Tastatur mehr besitzen. Wahrscheinlich wird Apple damit wieder einmal die Hightechwelt verändern. Für die Konservativeren unter uns bietet sich das N900 als Alternative an. Und sollte das Apple-Teil doch unwiderstehlich sein, kann man das N900 immer noch als Smartphone nutzen – wenn man kein iPhone hat.

Thomas Vašek ist Chefredakteur des PM-Magazins und rezensiert für den Falter jede Woche Mediengadgets


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