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Feuilleton | aus FALTER 36/09 vom 02.09.2009

Die Chinesen kommen

Die viermal im Jahr von einer neunköpfigen Jury erstellte litprom-Bestenliste „Weltempfänger“, die Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika auszeichnet, wird vom Gastland der Frankfurter Buchmesse, China, dominiert. Angeführt wird sie von Yu Hua („Brüder“, S.Fischer), auch auf den Plätzen fünf und sieben finden sich mit Ma Jian („Red Dust“, SchirmerGraf) und Feng Li („Ein vermeintlicher Herr“, Ostasien Verlag) chinesische Autoren. Die weiteren Nominierten sind der Algerier Boulaem Sansal („Das Dorf des Deutschen“, Merlin), der aus dem Hindi übersetzte Uday Prakash („Doktor Wakankar“, Draupadi Verlag), Antonio di Benedetto aus Argentinien („Zama wartet“, Manesse) sowie der Booker-Prize-Gewinner von 2008, Aravind Adiga („Zwischen den Attentaten“, C.H. Beck). Eine Rezension von Jurymitglied Karl-Markus Gauß erscheint nächste Woche im Falter.

Theater bleibt hinter Gitter

Seit acht Monaten arbeiten das Wiener Vorstadttheater und


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