Lounge am Hungerberg

Stadtleben | aus FALTER 36/09 vom 02.09.2009

Wie aus einem italienischen Hotelrestaurant ein gestyltes Liege-Lokal wurde

Der Name des „d.a.s. Hungerberg“ hat nichts mit der Rechtsschutz-Versicherung zu tun. Er wurde gewählt, weil die Anfangsbuchstaben der Vornamen der drei jungen Männer, die das Lokal vor kurzem eröffneten, halt David (Schober), André und Sandro (Gargiulo) lauten und man Lokalen derzeit generell ja gerne Artikel verpasst. Und der Hungerberg ist jener 242 Meter hohe Hügel, eine der besten Rotweinlagen Wiens, an dessen südwestlichen Ausläufern das neue Beisl liegt.

Bis vor ein paar Jahren befand sich da, wo jetzt d.a.s. Hungerberg ist, der Grinzinger Edelitaliener „Corrado“, aber alles habe eben seine Zeit, meint Sandro Gargiulo, dessen Vater den vormaligen Hotelfrühstücksraum vor 18 Jahren zum Ristorante gemacht hatte, und genau jetzt sei eben die Zeit einer gestylten Fusion aus Lounge, Café und Bistro.

Es ist wirklich hübsch geworden. Die schmiedeeisernen Laternen beim Eingang, die Geländer und die

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