Deep House als Distinktionsmaschine

Lexikon | Florian Obkircher | aus FALTER 37/09 vom 09.09.2009

Subjektiver Optimalismus“, schrieb Journalist und DJ Hans Nieswandt einmal über den Sound von Losoul. Was genau er damit meinte, weiß wohl nur er selbst; dass er dessen House-Tracks mit Disco-Referenzen hoch schätzt, ist aber offenkundig. Seit 1996 gilt der Frankfurter als Szenedarling, einerseits als Don Disco, als der er mit Jeremiah den Club-Klassiker „The Whistle Song“ produziert hat, andererseits als Losoul. Ein Alias, mit dem er Deepness neu definiert hat: Seele ohne Rhodesakkorde, treibend ohne tribale Ornamentik. Sein Bruder im Geiste und an den Decks ist Soulphiction, Detroit-Gralshüter aus Stuttgart, der das aktuelle House-Revival mit losgetreten hat.

Pratersauna, Sa 21.00


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