Vernissagen

Bildhauerei als Botschaft an die Menschheit

Lexikon | aus FALTER 37/09 vom 09.09.2009

Mit einer magisch anmutenden Außenraumskulptur zog der Spanier Jaume Plensa das diesjährige Salzburger Festspielpublikum in den Bann. Die Verwendung transluzider Materialien sowie das geschriebene Wort spielen in seinem durchaus pathetisch anmutenden Schaffen eine zentrale Rolle. Sei es, dass er aus beleuchtetem Polyharz überlebensgroße Figuren in meditativer Haltung schafft oder – wie für die Installation „Glückauf“ (2004) – den gesamten Text der Menschenrechtsdeklaration verarbeitete. Nach seinem Debüt im Museum Moderner Kunst 1999 und einer Ausstellung bei Mario Mauroner 2006 bespielt Plensa nun unter dem Titel „Triptych“ seine dritte Einzelausstellung in Wien. MJ

MAM – Mario Mauroner Contemporary Art Vienna, Do 19.00, bis 14.11.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige