Kleinanzeigerin

Menschen hinter Inseraten

Lexikon | Stefan Kluger | aus FALTER 37/09 vom 09.09.2009

Im Anfang war das Wort

Wie Roberta Levai in Österreich das Spiel Scrabble etablieren will

Wer bisher in dem Glauben lebte, bei Scrabble gehe es um elegante und wohlklingende Wortfindungen, dem schenkt Frau Levai reinen Wein ein: „Bei Scrabble geht es in erster Linie darum, möglichst viele Punkte zu ergattern. Es ist definitiv nicht ein Spiel der schönen Worte, wie fälschlicherweise oft angenommen wird. Man muss nicht einmal wissen, was der Begriff bedeutet, Hauptsache, er existiert – und ist erlaubt.“

Frau Roberta Levai und einigen Gleichgesinnten ist es zu verdanken, dass Ende des Jahres das erste Wiener Scrabble-Turnier stattfinden wird. Vom 4. bis 6. Dezember kann man versuchen, Gegner mit Wörtern wie „abmeierst“ oder „Ud“ in die Knie zu zwingen. Wörter abzuwandeln sei eine gute Methode, um Punkte zu sammeln. „Aber besonders wertvoll sind ganz kurze Begriffe, die relativ viel wert sind und zudem als Brücken für spätere Aktionen dienen“, weiß die diplomierte Sozialarbeiterin.


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