Mogulpackung

Der Medienmarkt

Medien | aus FALTER 37/09 vom 09.09.2009

Google verleibt sich die Weltliteratur ein

Was sich für viele Konsumenten traumhaft anhört, davor graut vielen Autoren. Google scannt seit 2002 Millionen von Büchern ein, um sie unter http://books.google.com online zu verbreiten. Derzeit wird an einer gerichtlichen Einigung zwischen dem Unternehmen und US-Autoren gearbeitet. Die Schriftsteller fordern Schadenersatz und die Möglichkeit, ihre Bücher aus Google zu entfernen. Nun schaltet sich auch die heimische Branche ein. Sie empfinden die Digitalisierung ohne ihre Zustimmung als massive Urheberrechtsverletzung. Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels hat gemeinsam mit deutschen und Schweizer Kollegen vor Gericht Einwand gegen die geplante Einigung erhoben.


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