„Nichts ist künstlicher als Bob Dylan“

Feuilleton | aus FALTER 37/09 vom 09.09.2009

Ja, Panik sind Österreichs derzeit aufregendste Rockband. Sänger Andreas Spechtl über die Macht von FM4, Falcos Kunst, den Amadeus Award und die Angst

Interview: Gerhard Stöger

Andreas Spechtl trägt Jeans, ein weißes T-Shirt mit abgerissenem Kragen und eine auffällige Sonnenbrille der Marke „bewusst uncool“. Es ist Sonntagnachmittag, kurz nach 16 Uhr; das Konzert, das der Sänger und Gitarrist mit seiner Band Ja, Panik in der Vornacht gegeben hat, steckt dem 25-Jährigen sichtlich noch in den Knochen. Spechtl bestellt Kaffee und Zigaretten, am Ende des zweistündigen Interviews wird mehr als die Hälfte der Packung aufgebraucht sein.

Andreas Spechtl ist neben Soap&Skin und Gustav das größte Talent, das der österreichische Pop der Nullerjahre hervorgebracht hat. In seiner Mischung aus Glam und Dreck, Euphorie und Intellekt ist er auch einer der ganz wenigen hierzulande, die als Popfigur wirklich etwas hermachen.

Inzwischen wird das – zumindest im Ausland – auch entsprechend


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige