Sonnenbad in der Stadt aus Papier

Stadtleben | aus FALTER 37/09 vom 09.09.2009

In der Brigittenau soll ein neuer Stadtteil entstehen. Ein Rundgang durch eine Traumstadt der Stadtplanung

Zukunftsforschung: Matthias Dusini

Ein Sommertag der Zukunft. Zwei ältere Frauen spazieren unter Alleebäumen. Einige Jungs haben das T-Shirt ausgezogen und sich auf die Wiese gesetzt. Im Hintergrund ragen die Glasfassaden von Wohn- und Bürogebäuden in die Höhe. Architekten entwarfen dieses Bild einer ökologischen Idylle.

Es ist eine Stadt, wie sie sein sollte und so wohl nie Wirklichkeit wird. Am Anfang stadtplanerischer Projekte stehen Wunschbilder. In zehn Jahren sollen hier tausende Wiener wohnen und arbeiten. Skeptiker sagen aber, dass sich der Schmetterling bis dahin in eine unansehnliche Raupe zurückverwandelt haben wird.

Vergangene Woche präsentierte SPÖ-Planungsstadtrat Rudolf Schicker ein neues Großprojekt, die Bebauung des Nordwestbahnhofs in der Brigittenau. Einst am Rande der Stadt gebaut, wird der Bahnhof am Ende der Taborstraße heute für den Gütertransport genutzt.


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