Der Nordwestbahnhof war schon nach dem Ersten Weltkrieg überflüssig

Stadtleben | aus FALTER 37/09 vom 09.09.2009

Wenn alte Brigittenauer von dem Gebiet zwischen Nordwestbahnhof und der Donau sprechen, dann verwenden sie die Bezeichnung Zwischenbrücken. Zwischenbrücken war einst eine Aulandschaft, die erst nach der Donauregulierung 1870 besiedelt wurde. Und noch lange eine Gegend ohne besondere Merkmale blieb.

Motor der Urbanisierung waren mehrere Bahnhöfe, die heute aus dem Stadtbild verschwunden sind. Am bekanntesten war der an eine Ritterburg erinnernde Nordbahnhof auf dem Gelände des Pratersterns.

Spaziert man heute vom beliebten Wirtshaus Nordpol am hinteren Ausgang des Augartens weiter zur Taborstraße, so streift man ebenfalls ein Bahnhofsareal, das einmal eine mächtige, historistische Halle besaß. Ein Besuch im Bezirksmuseum Brigittenau gibt Einblicke in die Geschichte des vergessenen Bahnhofs.

1924 mussten die Wiener nicht weit fahren, um Ski fahren und rodeln zu können. Die Haupthalle des Nordwestbahnhofs war mit künstlichem Schnee zu einer Piste aufgeschüttet worden. Im „Schneepalast“


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