Fußball

Was Red Bull Salzburg von Chelsea lernen kann

Glosse

Stadtleben | aus FALTER 37/09 vom 09.09.2009

Wolfgang Kralicek über das Treiben auf und neben dem Spielfeld

Die von der Fifa verhängten Strafen werden immer irrer. Wegen „Kaperung“ eines französischen Nachwuchsspielers wurde der FC Chelsea jetzt mit einer Transfersperre belegt: Der vom russischen Milliardär Roman Abramowitsch fürstlich gesponserte Verein darf ein Jahr lang keine neuen Spieler kaufen. Eine ungefähr so drakonische Strafe, als würden im Hanappistadion ein Jahr lang die in der Rapidviertelstunde erzielten Tore für ungültig erklärt. In Österreich heißt Abramowitsch Mateschitz und Chelsea Red Bull Salzburg. Der Verein versucht seit Jahren erfolglos, sich für die Champions League zu qualifizieren; vor allem, weil jedes Jahr der Trainer und die halbe Mannschaft gewechselt werden. Für Salzburg wäre eine Transfersperre also vermutlich ein Segen. Didi Mateschitz wäre zu raten, einen Spieler zu kapern.


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