Was fährt denn da?

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 37/09 vom 09.09.2009

Das Übermenschengefährt

Testfahrt: Christoph Chorherr

Gewisse Empfindungen kann man kaum beschreiben, man muss sie erfahren. Buchstäblich. Wenn du einmal auf so einem Fahrrad gesessen bist, weißt du, dass diese Technologie eine ganz große Zukunft hat.

Besonders bergauf wird man zum „Übermenschen“. Du trittst ganz zart in die Pedale, und wie durch Zauberkraft vervielfältigt sich deine Kraft.Eine noch nie erlebte Beschleunigung bringt dich innerhalb weniger Sekunden auf empfundene 30 Stundenkilometer. Und das bergan.

Als Marshall McLuhan, der große Medientheoretiker, einmal gefragt wurde, warum er keinen Führerschein besitze, war seine Antwort: „Weil das Auto den Fahrer zu einem Servomechanismus degradiert, der die Verbindung zwischen Servobremse und Servolenkung billig herstellt.“

Das Rad hingegen ist eine, wie McLuhan sagt, „Extension“, eine Verlängerung oder Verstärkung der Beine. Es wird zu einem Körperteil. Der Unterschied könnte drastischer nicht sein: Das eine –


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