Basics

Grundkurs Kochen (48)

Stadtleben | aus FALTER 37/09 vom 09.09.2009

Es heißt gießen, gießen, gießen, soll das Huhn dich nicht verdrießen

Fleisch III: das Huhn. Und zwar, auf allgemeinen Wunsch der Redaktion – das Interregnum aufgrund des Wurmdobler’schen Urlaubs endet hiermit – das ordinäre Brathuhn. Ich möchte nur nebenbei das gute Suppenhuhn als Möglichkeit nicht unerwähnt lassen, aber das nehmen wir uns dann beim nächsten W’schen Urlaub vor.

Das Brathuhn also. Wie immer nehmen wir beim Einkauf Bioware und achten auf das Ablaufdatum.

Wir heizen das Rohr auf 180 Grad, nehmen einen gusseisernen Bräter und gießen etwas Öl hinein. Dann entfernen wir allfällige Pakete aus dem Huhn (da sind Innereien drin, aber gebratenes Plastik schmeckt nicht so gut), waschen das Huhn innen und außen und trocknen es ab.

Wir mischen Salz und edelsüßen Paprika und reiben damit das Huhn innen und außen gründlich ein, bis es orange ist. Das ist die sogenannte Jugo-Variante, die für eine leckere Kruste sorgt. Dann binden wir mit einem Küchengarn Flügelspitzen und Schenkel zusammen, damit sie nicht verbrennen. Ab ins Rohr.

Sobald es hellgolden wird, den auslaufenden Saft mit einem Schöpfer immer wieder über das Huhn gießen. Hand mit speziellem temperaturfestem Handschuh schützen!

Die Bratzeit geht nach Gewicht. Faustregel: Wenn man das Huhn hebt und der auslaufende Saft klar ist, ist es gar. Bei normaler Größe braucht ein Huhn etwa 50 Minuten. Spezialrassen wie das Sulmtaler und das Bressehuhn sind schwerer und müssen auch länger gebraten werden. at


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