Mehr davon:Starköche danach

Stadtleben | aus FALTER 37/09 vom 09.09.2009

Manchmal reicht’s den Starköchen einfach, große Küchenmannschaften zu dirigieren, nach immer noch besseren Produkten zu suchen, sich vor den Bewertungen in den Guides zu fürchten, in Promikreisen herumgereicht zu werden. Fünf Beispiele einer spitzengastronomischen Nachkarriere.

Plachutta Ewald Plachutta war lange Jahre der Küchenchef der Drei Husaren. Nach seinem Rückzug übernahm er das Hietzinger Bräu und kreierte die heute irrsinnig erfolgreiche Rindfleischlinie.

13., Auhofstr. 1, Tel. 877 70 87, Mo–Fr 11.30–15, 18–24, Sa, So 11.30–24 Uhr, www.plachutta.at

Freyenstein Meinrad Neunkirchner gilt als einer der besten, kreativsten, versiertesten und schwierigsten Köche des Landes. Nach seinen drei Hauben im Vincent durchlief er die unterschiedlichsten Stationen, seit einem Jahr bekocht er das Vorstadtgasthaus Freyenstein grandios.

18., Thimigg. 11, Tel. 0664/439 08 37, Di–Sa 18–24, So 12–15 Uhr, www.freyenstein.at

Österreicher im Mak Jahrzehntelang Küchenchef im Steirereck, mit der Höchstwertung von vier Hauben von Gault Millau ausgezeichnet. 2006 eröffnete er mit Partnern das Designer-Großgasthaus „Österreicher im Mak“, Gasthaus-Systemgastronomie mit kreativem Schlenker.

1., Stubenring 5, Tel. 714 01 21, tägl. 8.30–1 Uhr, www.oesterreicherimmak.at

Hedrich Der frühere Matt-Souschef Richard Hedrich kocht hier in einer schmucklosen Imbissstube Wiener Küche der Extraklasse um quasi kein Geld. Seit 18 Jahren ein Geheimtipp.

1., Stubenring 2, Tel. 512 95 88, Mo–Do 11–21, Fr 11–15 Uhr

Tirolergarten Der frühere Küchenchef des Imperial übernahm im Vorjahr die kulinarischen Agenden des Tiergartens Schönbrunn. Einer der Effekte: Das Gasthaus Tirolergarten wurde, von früheren Mitarbeitern bekocht, ganz schön super.

13., Schloss Schönbrunn (Zugang über Seckendorff-Gudent-Weg), Tel. 879 35 56-20, tägl. 9–22 Uhr, www.kaiserpavillon.at


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