Ein nackter Hirtenjunge im Stadtpark

Steiermark | aus FALTER 37/09 vom 09.09.2009

Das slowenische Künstlerkollektiv IRWIN vertauscht Denkmäler: Was Graz und Ljubljana zu erwarten haben

Bericht: Herwig G. Höller

Was wünscht sich die Europäische Kommission von der Kulturpolitik? Grenzüberschreitende Kulturverbindungen – zwischen 2007 und 2013 will die EU dafür 400 Millionen Euro ausgeben und insbesondere, so die Homepage der Kommission, den grenzüberschreitenden Austausch von kulturellen Produkten und Werken fördern und zum interkulturellen Dialog in Europa ermutigen.

„Wir haben das sehr wörtlich verstanden“, sagt Borut Vogelnik von IRWIN. Zwei Monate lang wird das slowenische Künstlerkollektiv zwei Skulpturen in Graz und Ljubljana miteinander vertauschen: Hans Brandstetters „Styria“ wandert aus Graz vor die Zentrale des slowenischen Staatsfunks, den dort befindlichen „Kleinen Hirten“ („PastircÇek“) von Zdenko Kalin zieht es vice versa in den Grazer Stadtpark – das Ganze nennt sich „Monument’s time sharing“.

Wie so oft im Oeuvre der 1983


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