„Es gibt auch viel zu tun im Haushalt“

Steiermark | aus FALTER 37/09 vom 09.09.2009

Der Berliner Klaus Beyer präsentiert seine eigenwilligen Neueinspielungen von Beatles-Alben

Porträt: Tiz Schaffer

Man muss sich Klaus Beyer als wunderlichen Kauz vorstellen. So wunderlich wie im richtigen Leben ist er auch als Musiker, Filmemacher und Schauspieler. Seine Kunst ist Lo-Fi, mitunter absurd und wohl auch einzigartig. Denn hier ist Trash nicht Teil einer Hipness-Strategie, seine Kunst pfeift samt und sonders auf theoretische Überlegungen. Ironische Gebrochenheit, dadaistische Besonnenheit? Die Art Brut kennt keine doppelten Böden. „Ich bin sehr natürlich so, wie ich bin, und ich verstelle mich überhaupt nicht, wie viele sagen, und das ist auch richtig so.“

Klaus Beyer wurde 1952 in Berlin geboren. Ende der Sechziger spielt die Radiosendung „Schlager der Woche“ die beiden Beatles-Songs „Something“ und „Here Comes the Sun“. Beyer ist begeistert. Davon und von seiner Super-8-Kamera. „Dampferfahrten habe ich gefilmt, die Familie und oft mich selbst“, erzählt


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige