Volle Tube: Tricks von Monet & Co

Lexikon | Matthias Dusini | aus FALTER 38/09 vom 16.09.2009

Die Albertina erklärt in einer Schau die Technik und Ideologie des Impressionismus

Im Französischen heißt impression nicht nur sinnlicher Eindruck, sondern auch der Anstrich eines Gebäudes. Diese Nebenbedeutung schwang mit, als ein Kunstkritiker 1874 nach Besichtigung einer Pariser Gruppenausstellung den hämisch gemeinten Titel „Impressionisten“ prägte. Dies ist nur eine der vielen Informationen, die dem Besucher der Ausstellung „Impressionismus – Wie das Licht auf die Leinwand kam“ in der Albertina vermittelt werden.

Der Vermittlungsaspekt steht bei dieser Schau im Vordergrund. Sie erklärt die Vorgeschichte des Impressionismus in der Freiluftmalerei eines Gustave Courbet und die Abgrenzung gegenüber der als unfrei empfundenen Salonmalerei.

Maluntensilien führen vor Augen, dass die Künstler bei ihren Experimenten auch auf technische Innovationen zurückgreifen konnten. So mussten die Farben nicht mehr mühsam aus Pigmenten und Lösungsmitteln angerührt werden. Nun konnten


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