Tiere

Gasanalyse

Lexikon | aus FALTER 38/09 vom 16.09.2009

Ein Furz geht um die Welt / es gibt keinen der ihn hält

willst du ihn auch unterdrücken, du brauchst dich nur zu bücken

Erste Allgemeine Verunsicherung

Pipigackilulli-Geschichten werden immer gerne genommen. Selbst der ORF berichtete in der Sendung „konkret“ über die „Furz“-Affäre. Ein Jugendlicher war bei einem Zeltfest wegen eines Verstoßes gegen das Landessicherheitsgesetz verurteilt worden. Etwas ungelenk heißt es in der Strafbegründung: „Sie haben (…) neben den Beamten und den beteiligten Personen einen Darmwind (Furz) gelassen, was unter den Anwesenden zu großem Gelächter geführt hat.“ Gelacht wurde über darob allerorten: Sachlich wie Beamte, weil es im korrekten Amtsdeutsch besser „Flatulenz“ hätte heißen müssen. Süffisant wie Redakteure, die schrieben: „Der Täter allerdings wollte keinen großen Wind um die unangenehme Sache machen.“ Oder derb wie Schreiberlinge in Webforen, die feststellten, dass man in Österreich „wegen jedem Schaß“ eingesperrt


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