Badeschluss im Gänsehäufel: Der Wegräumstress beginnt

Politik | Anna Sawerthal | aus FALTER 38/09 vom 16.09.2009

Wo gestern noch Kinder zum Köpfler Anlauf genommen haben, ziehen heute die letzten Saisongäste ihre Koffer Richtung Ausgang. Die Badesaison ist zu Ende. Drei Tage haben die Saisongäste Zeit, ihre Kabinen und Kabanen zu räumen. Für Robert Swoboda beginnt jetzt eine ganz andere Hektik. Er ist Betriebsmeister im Gänsehäufel und lebt das ganze Jahr über im Strandbad. „Eigentlich gibt es nicht weniger Arbeit im Winter. Nur das Aufpassen fällt weg. Jetzt beginnt der Wegräumstress.“ Bänke, Mistkübel, Bojen müssen verräumt werden, die Spielgeräte werden winterfest gemacht. Im Herbst entfernt er Tonnen an Laub, ab Dezember werden Bäume geschnitten. Nur im Jänner gibt es eine kurze Verschnaufpause. Aber nicht, wenn die Donau zugefroren ist. Dann brechen Vandalen ins Gänsehäufel ein und zerschießen Scheiben, besprayen Gebäude oder zünden Geräte an. „Betriebsmeister im Gänsehäufel ist ein 24-Stunden-Job“, sagt Swoboda. 365 Tage im Jahr. F


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