Wie schaut das Fernsehen der Zukunft aus?

ZDF-Intendant Markus Schächter über Promiformate, Bildungsauftrag und den schwierigen Fernsehmarkt

Medien | Interview: Ingrid Brodnig | aus FALTER 38/09 vom 16.09.2009

Es geht um nichts Geringeres als die Zukunft des ORF, wenn diesen Donnerstag die Parlamentsenquete zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk stattfindet. Zu Gast ist auch ZDF-Intendant Markus Schächter. Er diskutiert auf einem international besetzten Podium über den Rundfunk in Europa (siehe Marginalspalte S. 22). Im Interview erklärt er, ob er sich von Brüssel gegängelt fühlt und wie ein qualitätsvolles Programm aussehen könnte.

Falter: Herr Intendant, Marcel Reich-Ranicki lehnte im Herbst den Deutschen Fernsehpreis ab. Sie bezeichneten den Auftritt als „Sternstunde des Fernsehens“. Wie schlecht ist es denn um das Fernsehen bestellt?

Markus Schächter: Ich bewertete Thomas Gottschalks hervorragend-elegantes Eingehen auf die schwierige Situation als „Sternstunde des Fernsehens“. Was das Fernsehen in Deutschland angeht, so sagen die Fachleute, dass es zu den besten der Welt zähle. Im November erhalte ich für die Performance des ZDF den Emmy-Award. Wir haben den kompetitivsten


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