Wiederbegegnung mit den Beatles, Teil 1: remastered, not remixed. Und Pauls Bass klingt wirklich besser!

Feuilleton | Hörprotokoll: Klaus Nüchtern | aus FALTER 38/09 vom 16.09.2009

Nachdem der Falter leider nicht zur Listening-Session nach London eingeflogen wurde, musste auf Körperkontakt mit dem Genius Loci ebenso verzichtet werden wie auf die schiffsflottenteuren Lautsprecherboxen der Abbey Road Studios. Den Test bestehen müssen die 14 Alben der soeben erschienenen Stereobox (von „Please Please Me“ bis „Abbey Road“ zuzüglich der 33 Singles auf der Doppel-CD „Past Masters“), die die Redaktion in loser Schüttung erreichten, aber ohnedies auf der Heimstereoanlage.

Es handelt sich bei diesem Unterfangen, für das man sich vier Jahre lang Zeit gelassen hat, um keine Remixes, sondern um Remasters. Es sind also Restaurierungsarbeiten, die dank des audiotechnischen Fortschritts seit der ersten, vielkritisierten CD-Edition von 1987 einiges zutage fördern. Fraglos hat das Auto, das sich das „Baby“ auf „Rubber Soul“ ausborgen darf, mehr PS unter der Haube, und auch das Flugzeug, das die Fab Four zurück in die U.S.S.R. gebracht hat, verbraucht hörbar


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