Spätes Gemüse

Von kleinen Hochbeeten auf dem Balkon und großen Ernten im Herbst

Stadtleben | Bericht: Julia Kospach | aus FALTER 38/09 vom 16.09.2009

Es mag schon leicht herbsteln, die Blätter des wilden Weins mögen sich bereits rot verfärben und die Wespen wild ausschwärmen. Es ist auch morgens schon ein bisschen kühler, und die Spätnachmittagssonne hat einen ganz unsommerlichen glasklaren Glanz.

Die Zeichen stehen auf Frühherbst. Im Gemüsegarten besteht trotzdem Anlass zur Hektik, weil man glaubt, erste kühlere Nächte könnten dem Gemüse, das jetzt noch in der Erde ist, schaden. Auf Dachterrassen und Balkonen bewährt sich ein kleines Hochbeet als optimale Gemüsezuchtstation. Gehen wir einmal davon aus, dass so ein Beet idealerweise einen Quadratmeter Fläche hat. Hochbeete dieser Art gibt es fix und fertig gebaut. Sie sind etwa einen Meter hoch, was das kreuzschonende Gärtnern unterstützt, und müssen nur mehr aufgestellt, mit Kompost und Erde befüllt und bepflanzt werden.

Ein Quadratmeter Garten

Ein Quadratmeter Fläche mag nach wenig klingen, ist aber bei systematischer Bepflanzung eine Größe, die über die gesamte


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