bestOFFstyria: Favoritensterben beim großen Theaterland-Preis für die freie Szene der Steiermark

Bericht: Hermann Götz | Steiermark | aus FALTER 38/09 vom 16.09.2009

Wer die theaterästhetische Position der Jury kennt und die Qualitäten der hiesigen Szene, konnte heuer gleich mehrere Favoriten für den „theaterland steiermark“-Preis ausmachen. Und das, obwohl einige Produktionen, die in einem weniger starken Jahr bestimmt als preisverdächtig gegolten hätten, schon an der Nominierung gescheitert waren – darunter Arbeiten von Mezzanin Theater, Theater Mundwerk, Theater ASOU oder der Zweiten Liga für Kunst und Kultur.

Gekommen ist dann aber doch alles ganz anders. Zwei derzeit wirklich gut angeschriebene Positionen – die Rabtaldirndln sowie Autor Jörg Albrecht – gingen leer aus. „Clyde & Bonnie“ der Guerilla Gorillas (Text: Holger Schober, Regie: Dominik Günther), jenes eklektische, elektrisierende B-Movie-Bühnenstück, das im April dieses Jahres bereits verdient den Jugendtheaterpreis „Stella“ nach Haus trug, schaffte diesmal „nur“ den Preis der Jury – und war damit der einzige Top-Tipp, der auch aufs Stockerl kam. Der heuer

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