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Kunstgeschichte einmal anders

Lexikon | aus FALTER 39/09 vom 23.09.2009

Die revolutionäre Durchschlagskraft des Impressionismus ist in Wahrheit der Tubenfarbe zu verdanken. Ohne dieses so leicht in die Natur zu befördernde Utensil „gäbe es keinen Cézanne, keinen Monet, keinen Sisley oder Pissarro,“ soll Renoir einmal gesagt haben. Um die Wirkung unterschiedlicher Farbzusammenstellungen zu testen, schwor Vincent van Gogh zudem auf Wollfäden, die er in einer rot lackierten chinesischen Teebox verwahrte. Das und vieles mehr erfährt man in der Ausstellung „Impressionismus. Wie das Licht auf die Leinwand kam“. Neben Meisterwerken dieser Stilrichtung, zeigt sie zahlreiche Gegenstände, mit denen sich Monet und seine Kollegen an die Arbeit machten. MJ

Albertina, bis 10.1.


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