Ohren auf!

Sammelkritik

Lexikon | Gerhard Stöger | aus FALTER 39/09 vom 23.09.2009

Am 25. September erscheint „The Angst & The Money“, das fulminante neue Album von Ja, Panik. Mit „Wellen der Angst“ (Trikont) folgt gleich noch eine zweite Angstplatte; die Neigungsgruppe Sex, Gewalt und Gute Laune hält damit, was ihr Debüt „Goodnight Vienna“ versprochen hat. Ursprünglich als Freizeitgaudi der FM4-Mitarbeiter Ostermayer, Zikmund, Fuchs und Pfister entstanden, hat sich die Neigungsgruppe inzwischen zu einer regulären Band entwickelt, kongenial unterstützt von Tausendsassa Sir Tralala. Trittsicher bewegt sie sich zwischen Aufrichtigkeit und Selbstironie, authentischem Leid und künstlich überhöhtem Elend und verpasst der alten Tante Austropop eine Frischzellenkur. Sieben Eigenkompositionen stehen fünf eingewienerten Covers gegenüber, u.a. von John Cale, MGMT und TV On The Radio. Die Arrangements sind deutlich ausgefeilter als beim Erstling, ohne den räudigen Charme der Band zu beschädigen. Produziert hat die CD Alex Wunderbar, der mit seiner eigenen


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