Apfel-A für Lulu und Vollschas! Leben und Werk des WoFe

Politik | aus FALTER 39/09 vom 23.09.2009

Harald Fidler, Medienredakteur und Kenner der Szene, porträtiert den Mediengründer Wolfgang Fellner als manisches, rüpelhaftes Wesen

Rezension: Armin Thurnher

Kann man einem Mann, der Österreich in den Jahrzehnten seiner Tätigkeit mit einem Ozean von publizistischem Schlamm überzogen hat, wie man früher einmal gesagt hätte, im anekdotischen Plauderton begegnen? Kann man einem Kerl, der die Sitten einer gewiss nicht höchsten moralischen Ansprüchen genügenden Publizistik noch einmal drastisch versaute, mit coolem Referieren biografischer Fakten begegnen? Und soll man einen Verleger, der mit seinem Tun zwar gesellschaftlichen Schaden angerichtet, zur Monopolisierung Wesentliches beigetragen hat, dafür aber mit ein paar Villen und einem dreistelligen Millionenvermögen davonkam, auch noch in guter journalistischer Art selbst zu dem kritisch über ihn Gesagten Stellung nehmen lassen? Wäre so einem gegenüber nicht eher eine Philippika angebracht, biblischer Zorn, eine Verwünschung,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige