Gesundschrumpfen oder Krankmästen?

Medien | aus FALTER 39/09 vom 23.09.2009

Im Parlament wurde die Zukunft des ORF diskutiert. Sechs spannende, teils konträre Reden in Kürze

Überblick: I. Brodnig und M. Gantner

Vom Vertreter der EU-Kommission bis zum Fürsprecher der Privatsender. Bei der ORF-Enquete im Parlament beschäftigten sich unterschiedlichste Fachleute mit der grundsätzlichen Frage, was öffentlich-rechtlichen Rundfunk ausmacht. Ein Auszug aus den Reden.

1. Die Kernkompetenz des ORF muss präzisiert und legitimiert werden

Der Beitrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur Qualität von Öffentlichkeit ist höchst relevant, doch der ORF ist nicht der einzige Anbieter, der Öffentlichkeit gestaltet. Daher ist es nötig, dass Medienvielfalt etwa durch eine Neugestaltung der Presseförderung sichergestellt wird. Darüber hinaus muss die öffentlich-rechtliche Kernkompetenz in einem offenen Prozess legitimiert und präzisiert werden. Wesentlich dabei ist, dass demokratiepolitische, publizistische und medienökonomische Auswirkungen für private Anbieter

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