Ein Film, in dem alle so tun, als wären sie im Film

Feuilleton | aus FALTER 39/09 vom 23.09.2009

„Rimini“ ist Peter Jaitz’ Abschlussarbeit an der Filmakademie und handelt vom Wunsch nach Beachtung und Selbstfindung

Filmkritik: Michael Pekler

Der junge Mann im blaugrauen Anzug will einfach nicht mehr. Was er nicht mehr will, bekommt man zu Beginn vorgeführt: eine Sitzung bei einem Autozulieferer, bei der die Mitarbeiter eines Autozulieferers von einem geschulten Vorgesetzten motiviert werden. Was er stattdessen will, weiß Alex allerdings auch nicht.

Also stapft er los und trifft eine junge Frau, die zufälligerweise an der Wiener Filmakademie studiert. Jetzt weiß Alex doch, was er will: einen Film über sich. Den soll Siggi drehen. Jetzt will die aber nicht so recht, weil Alex sich das mit dem Filmemachen so einfach vorstellt, nicht begreift, dass das Kunst ist. Er sei doch interessant genug für einen Film, meint er, aber es stimmt leider nicht. Doch immerhin hat er damit das Problem von „Rimini“ auf den Punkt gebracht.

Denn Peter Jaitz hat es in seiner Abschlussarbeit an


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