„Ich bin auch gierig“

Stadtleben | aus FALTER 39/09 vom 23.09.2009

Die Vorzeigeköchin Sarah Wiener über Disziplin und Maßlosigkeit

Interview: Julia Ortner, Christopher Wurmdobler

Auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt ist sie mit „wehenden Röcken“ in eine Billafiliale eingefallen. An der Feinkosttheke musste es Salzstangerl mit Extrawurst und Gurkerln sein. Nicht eines, sondern gleich zwei, die Gier!

Jetzt sitzt Sarah Wiener, 47, Köchin, Unternehmerin und Fernsehgesicht, im Wiener Café Sperl. Für den Fotografen einer Boulevardzeitung stürzt sie sich professionell und bestens gelaunt auf eine Sachertorte, ein paar Gäste schauen indigniert. Sarah Wiener muss ihr neues Kochbuch verkaufen, in dem es ausschließlich um Süßspeisen geht. Sie gibt Autogramme, plaudert mit Fans über gelungene Zwetschkenkuchen.

Dann spricht sie einmal nicht übers Backen, sondern über ihre Philosophie von Genuss und Verzicht, die schlechternährte Unterschicht und wie man die Welt mit einem Kochkurs ein wenig verändern kann.

Am Ende des Gesprächs landet die Anfrage


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