Meilensteine im öffentlichen Raum

Steiermark | aus FALTER 39/09 vom 23.09.2009

Die Kunst lauert überall: Diese Arbeiten in Graz sollte man kennen, bevor der steirische herbst das Alte mit Neuem verdeckt

Kunstgeschichte: Herwig G. Höller

Kunst am Bau. Seit 1968 sitzt er vor dem Hochhaus in der Grazer Kärntnerstraße 212, Walter Pochlatkos lebensgroßer Eisbär aus Kunststein. „Mein Onkel ist nach Spitzbergen gereist, um Eisbären zu studieren“, erinnert sich Neffe Dieter Pochlatko. Nach einer Kunstkarriere im Dritten Reich suchte der Bildhauer Pochlatko (1901-1986) sein Heil in Tierdarstellungen. Einige davon landeten in den Sechzigerjahren als „Kunst am Bau“ vor Wohnbauten und sollten die neue Betonwelt der Bewohner verschönern. Doch was bedeutet der Eisbär heute? Manchmal kletterten Kinder auf die Skulptur, erzählt Bewohner Ingo Baloch. (1)

Der Klassiker. „Ich habe gedacht, dass meine Arbeit zwei Monate stehen wird. Aber ich bin glücklich, dass sie nach 25 Jahren noch immer da ist“, sagt Serge Spitzer (* 1951). Der New Yorker Künstler hat mit seinem


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