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„Persepolis“ in der Brunnenpassage

Lexikon | aus FALTER 40/09 vom 30.09.2009

Die jüngere Geschichte des Iran als autobiografisch getönter Schwarzweißcartoon: Gedreht nach Marjane Satrapis gleichnamigen Graphic Novels, schildert „Persepolis“ auf tragikomische Weise die Jugendjahre der Künstlerin zwischen ihrer gefährlichen Begeisterung für Popkultur in Teheran und ihren Depressionen im Wiener Exil. (Heute lebt die vielseitig begabte Zeichnerin/Erzählerin/Filmerin vorzugsweise in Frankreich.) Co-Regie führte der Franzose Vincent Paronnaud, als Mutter und Tochter Satrapi sprechschauspielen Catherine Deneuve und Chiara Mastroianni, die im richtigen Leben ebenfalls Mutter und Tochter sind. Absolut sehenswert! MO

Kino in der Brunnenpassage, Mo 20.30

(freier Eintritt)


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