Noch im Kino

„Haus der Dämonen“, ein unwürdiger Spuk

Lexikon | aus FALTER 40/09 vom 30.09.2009

Legendär ihr Auftritt als Helen, jene Frau, die sich vom Opfer zur Slasherin aufschwingt im grandios exzentrischem Spukhausfilm „Candyman“ aus dem Jahr 1992. In „Haus der Dämonen“ nimmt Virginia Madsen nun erneut den Kampf gegen ein böses Gebäude auf: Als Mutter eines krebskranken Teenagers sucht sie ein neues Heim für die Familie, eines, das näher bei jenem Spital liegt, in dem ihr Junge die Chemo durchläuft. Und findet ein ehemaliges Leichenschauhaus, dessen modrige Relikte im Keller nur darauf warten, mit Rascheln und elektronischem Raunen in die Albträume der neuen Bewohner vorzudringen. TV-Serien-Regisseur Peter Cornwell mischt Standards des Spukhausfilms mit Zutaten des Teenie-Slashers und kocht die Mischung mit einer Prise grindiger B-Effekte zum Sommerlochfüller auf. Soll sein. Nur für Frau Madsen, Hollywoods unterschätzte Queen of Gothic Horror, das nächste Mal bitte ein würdigeres Projekt. MAYA McKECHNEAY

Weiterhin in den Kinos


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