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Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 40/09 vom 30.09.2009

Krimi

Richard Stark: Das Geld war schmutzig. Aus dem Amerikanischen von Rudolf Herrnstein. Zsolnay, 254 S., € 17,40

Vergangenen Dezember verstarb der amerikanische Autor Donald E. Westlake, der unter seinem bürgerlichen Namen sowie Pseudonymen wie Richard Stark über vier Jahrzehnte zu den Besten der Krimizunft gehörte. In seinen Parker-Romanen ist nicht etwa ein Detektiv der Held, sondern der Profiverbrecher ebenjenen Namens. Großangelegte Raubüberfälle sind seine Spezialität. Gefühlsregungen oder Moral sind kein Thema – Verbrechen ist einfach sein Job.

Bei Zsolnay erschien nun mit „Das Geld war schmutzig“ der letzte von Stark zu Lebzeiten publizierte Parker-Krimi. Er bildet den Schlusspunkt einer mit „Keiner rennt für immer“ begonnenen und in „Fragen Sie den Papagei“ fortgesetzten Trilogie. Nachdem er mit Komplizen einen Banktransporter überfallen hatte, aber die Beute zurücklassen musste und sich inzwischen mit dem Ausrauben einer Pferderennbahn über Wasser hielt,


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