Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 40/09 vom 30.09.2009

... dass man Geschenke nicht ablehnen kann; zumindest nicht im schönen Stadtteil Margareten. Mathias Handwerk und Veronika Junger schenken dem Bezirk nämlich ein Kunstwerk in Form eines Fliesenmosaiks. Wenn man die Homepage ( www.art-and-trade.com) der Schenker betrachtet, ist das eher eine Drohung. Angebracht wird das Werk im Schütte-Lihotzky-Park. Ausgerechnet. Der Architektin wären kahle Wände sicher lieber als Post-Hundertwässerei.

... dass Robert Hochner ein Park gewidmet wurde. Der 2001 verstorbene ORF-Journalist ist Namensträger einer 3000-Quadratmeter-Grünfläche in St. Marx. Der Robert-Hochner-Park liegt in einem Stadtentwicklungsgebiet, das bis 2015 Arbeitszentrum für 15.000 Menschen sein soll.

… dass „Guten Abend“ auf Kurdisch „Eware Basch“ heißt. Anlässlich der Langen Nacht der Sprachen ließen die Wiener Linien wieder die Sprachenbim los. „Endstation, alles aussteigen“ konnte man auf Arabisch, Türkisch, Wolof, Tschechisch und in weiteren Fremdsprachen lernen. Auch Bildungsministerin Claudia Schmied und Wohnbaustadtrat Michael Ludwig fuhren mit und belegten einen Crashkurs in Türkisch. Brav.

... dass ein Wiener in Seattle umherirrt. Der Mann wurde in einem Park in der nordwestamerikanischen Stadt aufgegriffen und leidet an Gedächtnisverlust. Einziges Indiz, das auf seine Herkunft verwies: eine Jahreskarte der Wiener Linien. Damit konnte seine Identität ausgeforscht werden. Er ist angeblich Akademiker und galt bis zuletzt als Spezialist für europäische Kunstgeschichte. Wie der Mann nach Seattle gekommen ist und warum er nichts über sich weiß, ist unklar.


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