Fastfood ja, aber ganz slow

Stadtleben | aus FALTER 40/09 vom 30.09.2009

Jan Bahr und Barbara Kunze bereiten entschleunigte Burger und Fritten zu – mit Lamm!

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner

Was machen zwei Absolventen der Slow-Food-Akademie für gastronomische Wissenschaften im italienischen Colorno, nachdem sie sich ein Jahr lang intensiv mit der Philosophie jener Bewegung auseinandergesetzt haben, die überhaupt erst aus Protest gegen die Eröffnung eines Fastfoodlokals in Rom entstanden ist? Richtig, sie gründen ein Burger-Restaurant!

Ein bisschen mulmig sei ihnen zwar schon zumute gewesen, erzählt Barbara Kunze, als sie und Jan Bahr die Bekanntgabe der Eröffnung ihres Lokals via E-Mail an die ehemaligen Studienkollegen und Vortragenden aus Parma schickten. Aber die Resonanzen waren einhellig positiv. Die beiden wurden in ihrem Vorhaben sogar bestärkt, Burger & Co von ihrem einschlägigen Image zu befreien und in den Slow-Food-Himmel zu erheben. „Denn der Burger an sich ist ja nichts Schlechtes.“ Dem Falter haben die Burgermacher von der Burggasse


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige