Der Orient: Afrika, Asien, Österreich

Salam.Orient bringt Musik, Tanz und Poesie aus orientalischen Kulturen

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 41/09 vom 07.10.2009

Der Orient ist groß und seine Kultur, auch wenn das in unseren Breiten so mancher glauben machen will, keine einheitliche. Die Vielfalt der Ausdrucksweisen, die vom Norden Afrikas über den Vorderen Orient bis zum indischen Subkontinent in Musik, Tanz und Poesie existiert, bringt verlässlich einmal im Jahr das Festival Salam.Orient in drei Wochen geballt auf Wiener Bühnen.

„Es soll gezeigt werden, wie groß, aber auch spannungsreich die Facetten orientalischer, auch islamischer kultureller Ausdrucksformen sind“, sagt Festivalleiter Norbert Ehrlich. „Salam.Orient ist ein Statement, dass das Bild von orientalischen Kulturen in unseren Köpfen stimmt und zugleich nicht stimmt. Salam.Orient will zum Neugierigsein, zum Dialog, zur Differenzierung, zum Verständnis kontroversieller Standpunkte anregen.“

Heuer ist es von 13. Oktober bis 5. November so weit. 15 Acts stehen beim Wanderfestival an zehn Orten auf der Bühne, darunter das Wiener Konzerthaus, das RadioKulturhaus, die Sargfabrik,


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