Vernissagen

Zwischen Provokation, Fiktion und Dokumentation

Lexikon | aus FALTER 41/09 vom 07.10.2009

Friedensbewegung, Frauenbewegung, Antiatomkraftbewegung, Hausbesetzungen, Kommunengründungen. Denkt man an die 70er und 80er, kommen einem unweigerlich Schlagworte wie diese in den Sinn. Wie gehen Künstler heute mit den Visionen von damals um? Welche Möglichkeiten gibt es aktuell, um gegen soziale Ungleichheiten zu protestieren? Die Ausstellung „Postalternativ“ geht Fragen wie dieser nach. Die Beiträge nehmen die zur Attitüde erstarrten Formen einstiger Alternativbewegungen ebenso ins Visier wie die Rolle der Geschlechter vor unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Als „analytisch, poetisch, romantisch, queer und psychedelisch“ wird die Schau beschrieben. Klingt vielversprechend. MJ

Kunstraum NÖ, Do 19.00, bis 28.11.


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