Florians Nachtdienst

Was in Wiens Partyszene passiert – Veranstaltungen im Überblick

Lexikon | aus FALTER 41/09 vom 07.10.2009

Die alten Männer und der Donaukanal

War schwierig“, sagt Tex Rubinowitz über seinen Mäuse-Gig am Freitag im Vorprogramm der dauerbelorbeerten Ja, Panik. Tex, mit Matrosenshirt und Geigenbogen, Quehenberger, der wie im Rausch in die Orgel rotzt, das war den 600 Indiekids im Flex wohl zu viel. Eine Ratlosigkeit, die der Konzertblog der Internetplattform Cycamp schön auf den Punkt brachte: „Live-Act waren die Vorband Mäuse (experimentelle Musik?!).“ Und auch Justus Köhncke hatte es tags darauf dort nicht leicht. Denn der verzichtet bei seinen Konzerten momentan auf sein wohl schönstes Talent, das ironiefreie Amalgamieren von Housebeats und Schlagerseligkeit. Heißt, er ließ das Mikrofon stecken und beschränkte sich auf ein housiges Laptopset. Eh okay, aber die Art von Konzert eben, bei der man nicht genau weiß, ob der Protagonist nicht vielleicht einfach nur seine Mails checkt. Warum beide Konzerte nicht recht funktioniert haben? Ob’s an der jahrelangen Auf-Nummer-sicher-booken-Strategie


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