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Die Redaktion erklärt sich selbst

Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 41/09 vom 07.10.2009

Er ist die Nummer 1, aber trotzdem nicht zufrieden. Weil: Nummer 1 heißt Tor, und dort will Florian Klenk nicht ein ganzes Match lang stehen. Die Liste mit der Namen-Nummern-Zuordnung hat allerdings Kapitän Matthias Bernold verfasst, der als Verschwörungstheoretiker natürlich die 23 trägt. Just in dem Moment, in dem diese Ausgabe in die Kolportage gelangt, findet ein Freundschaftsspiel gegen das profil statt, und je nachdem, wie es ausgegangen sein wird, werde ich nächste Woche an dieser Stelle ausführlich berichten oder den Mantel des Schweigens darüber breiten. Der 15-köpfige Kader wird auf keinen Fall vollständig ausgeschöpft werden, denn Ingrid Brodnig (9) ist offenbar mit wichtigeren sportlichen Aktivitäten befasst (sie nennt es „Night-Run“), und Bernhard Riedmann (13!!) hat sich beim Training mit dem ersten Ballkontakt und – sieht man vom Ball selbst ab – ohne Fremdeinwirkung verletzt: „Aah, meine alte Miniskusverletzung!“ (Man kennt das aus dem Schmutzige-Gabel-Sketch von Monty Python).

Ansonsten sei das Training, sagt Bernold, „erfolgreich“ verlaufen – nur Matthias Dusini (6) muss seine Position noch finden, der war just zu dieser Zeit in den Dolomiten, von wo er am Montag braungebrannt und bestens gelaunt in die Redaktion zurückgekehrt ist. Michael Omasta und mir wurde die Teilnahme am Match untersagt, wir seien, wie die Konzernspitze verlauten ließ, „zu wichtig für das Kerngeschäft“, als dass wir bei Freizeitvergnügungen unsere Knochen aufs Spiel setzen dürften: Viennale- und Buchbeilage gingen vor. Schön, wenn man noch wirklich gebraucht wird!


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