Ja! Und was jetzt?

Politik | aus FALTER 41/09 vom 07.10.2009

Der Brite Mark Leonard zählt zu den einflussreichsten politischen Experten Europas. Der Chef des Europäischen Rats für Außenpolitik über die Krise der EU, die Konfrontation mit Russland und den European Way of Life

Gespräch: Stefan Apfl

Freitag, der 2. Oktober 2009, war ein Schicksalstag für Europa. Beim zweiten Referendum über den Lissabon-Vertrag sagten zwei Drittel der Iren „Yes“ (siehe Kommentar Seite 7). Während die Union nun nach Warschau und Prag schaut, wo der Vertrag noch ratifiziert werden muss, macht sich Mark Leonard bereits Gedanken über das Europa danach. Der 35-Jährige Brite ist der Chef des Europäischen Rats für Außenpolitik. Er gilt als einer der spannendsten europapolitischen Experten unserer Zeit. Wie soll Europa mit dem wachsenden EU-Pessimismus umgehen? Wie mit dem aufkeimenden Nationalismus? Und wie soll es sich zu seinen Nachbarn verhalten?

Falter: Im Jahr 2005 haben Sie das umjubelte Buch „Warum Europa die Zukunft gehört“ veröffentlicht. Kurz


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