Der Blick der Fremden auf ihre Wiener Heimat

Politik | aus FALTER 41/09 vom 07.10.2009

Die interkulturelle Anthologie „Wienzeilen“, herausgegeben von Fritz Niemann, verzaubert durch ihre Ästhetik der kulturellen Vielfalt

Rezension: Peter Menasse

Welche ideen haben die sich im inneren befindlichen menschen vom inneren des anderen?“, fragt Semier Insayif, „und ist nicht jeder, der von einer außenwelt kommt, auch ein mensch aus einer inneren welt?“

Einfache Fragen, gestellt in einer Stadt, die immer schon Anziehungspunkt für Menschen aus ganz Europa war, auch wenn sie hier von den Verteidigern ihres Besitzstands nicht willkommen geheißen wurden. Herausgeber Fritz Niemann, vor zwei Jahren aus Deutschland nach Wien gezogen, und von ihm eingeladene Autoren, die in erster oder zweiter Generation das Ankommen in dieser Stadt kennengelernt haben, erzählen in der interkulturellen Anthologie „Wienzeilen,“ wie es ist, daheim fremd zu sein, von der Außenwelt nach innen zu reisen, die Barrieren der Sprache zu überwinden, richtig anzukommen und doch immer die Sehnsucht


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