Die Zahnheilkunde war dann nicht mehr zu schaffen

Feuilleton | aus FALTER 41/09 vom 07.10.2009

Augen auf und durch! Gemeinsam mit 443.499 anderen Menschen stürzte sich unser Reporter in die Lange Nacht der Museen

Reportage: Klaus Nüchtern

Schon vor dem Startschuss um 18 Uhr stehen die Besucher bis über die ganze Albertina-Rampe Schlange, es geht dann aber eh erstaunlich schnell, man wird vom Aufsichtspersonal unhöflich angehalten, schneller, schneller, schneller zu machen, ich muss meinen extrem metrosexuell dimensionierten Rucksack (Tiefe: 7,5 cm) auf dem Bauch tragen und werde am Eingang von einer anmutsarmen Dame mit klodeckelgroßen Händen empfangen – Baudelaires Freundin, gemalt von Edouard Manet.

Dann stockt der Strom, aber hier geht Stauen sowieso vor Schauen: Die Menschen zieht es magisch zum Flaschenhals der Schau, das Seerosenbild von Monet, das dort hängt, wird nicht groß beachtet. Nach einer historischen Straßenbahnfahrt im Filmmuseum geht’s zu Fuß ins Künstlerhaus, wo keinerlei Gedränge herrscht – weder in der sehr assoziativen Darwin-Ausstellung noch bei


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige