Was fährt denn da?

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 41/09 vom 07.10.2009

Hab Spaß im fahrenden Aquarium

Bericht: Lisa Kiss

Ein typisches Studentenauto der 80er-Jahre war unbestritten der schnuckelige Renault 4. Unserer war die Kastenwagenvariante, in zartem Mintgrün lackiert und mit einer Revolverschaltung ausgestattet. Damit fuhren mein damaliger Freund und ich, gemeinsam mit Fellini, unserem Hund, in die Türkei. Das war ein Spaß. Der Innenraum war von uns in ein kleines Campingauto umgebaut worden, mit Matratze, die während der Fahrt eingerollt wurde, jeder Menge Stauraum und einer kleinen Kochecke. Während der Nacht schlief Fellini, ein großer, schwarzer Riesenschnauzermischling, am Vordersitz. Der hohe Radstand brachte uns unversehrt über Stock und Stein, die große Zugkraft im ersten Gang auf die höchsten Berge.

Auf der Heimreise wurden wir unverschuldet in einen schweren Unfall verwickelt, bei dem weder Hund noch Mensch zu Schaden kamen, das Auto aber war komplett hinüber! Was haben wir getrauert! So ein praktisches, billiges und ungewöhnliches


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige