Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 41/09 vom 07.10.2009

Um den Westbahnhof: Pflanzen in der kulinarischen Wüste

Lokalaugenschein: Florian Holzer

In der weder motivierten noch konsequenten Serie der kulinarischen Betrachtung von Wiens Bahnhofgrätzeln ist diesmal der Westbahnhof dran. Au weia. In dem Block zwischen Felberstraße, Rosinagasse und Gürtel hat’s ja nie besonders rosig ausgesehen. Aber mit der Demolierung des schönen Bahnhofs scheint auch der letzte Widerstand gegen Junk und Sportwetten-Café verlorengegangen.

Umso erfreulicher, dass es das Tsing Tao immer noch gibt. Dieses Lokal war mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit das erste in Wien, das Dim Sums in unglaublicher Vielfalt anbot, entdeckt damals von meinem geschätzten Vorgänger, dem Andi Oberndorfer. Die Schweinefleisch-Erdnuss-Mangold-Mischungen, die da in den Teighüllen gedämpft werden, sind immer noch wahnsinnig gut. Anreise zu zehnt und Bestellung aller Gerichte ist zu empfehlen.

Erste Dim Sums, Jesus liebt dich

Runter auf den Platz Maria vom Siege hinter der „Jesus

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