Das Fleisch der Armen leuchtet

Stadtleben | aus FALTER 41/09 vom 07.10.2009

Über die königliche Käferbohne – aus China und aus der Steiermark

Gericht, Bericht & Fotos: Irena Rosc

Als Keramiker hat er einen Blick für Formen und Farben. Andreas Oswald ist Käferbohnenproduzent, sieht aber aus wie einer, der nach den Sommerferien kurz vor der Rückkehr an die Uni steht. Nach der Absolvierung der fünfjährigen Alpenländischen Schule für Landwirtschaft bei Liezen und der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zum Hafner und Keramiker in Stoob im Burgenland studierte er ein halbes Jahr lang Keramik in Linz. Sein Heimweh war groß, und die finanziellen Mittel reichten nicht für zwei Wohnsitze. Deshalb brach er das Studium ab. Und widmet sich nun ganz der Landwirtschaft.

Oswalds Vater baute seit 1989 Käferbohnen an, streng biologisch, versteht sich, und er sorgte immer für eigenes Saatgut. Die Käferbohnen von Andreas Oswald schmecken nicht nur gut, sie sind auch samenfest – das heißt, sie können im nächsten Frühling gepflanzt werden und entfalten zuerst


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