Zwischen Panikothek und Paranoiabar

Steiermark | aus FALTER 41/09 vom 07.10.2009

steirischer herbst, die zweite Woche: Es war die Katastrophe, meine Lieben. Und: Wie der Autor Jörg Albrecht die Welt sieht

Tagebuch: Thomas Wolkinger

Der Donnerstag. Der Berliner Theaterautor und Brinkmannianer Jörg Albrecht, der in Graz gerade in die Dramatikerschule geht (als hätte er es nötig), ist nicht nur ein großartiger herbst-Blogger, sondern auch ein fleißiger herbst-Besucher. Es ist ja nicht mehr selbstverständlich, dass die, die im Netz und anderswo die Welt zu Text gerinnen lassen, sich zuvor auch ein Bild von ihr gemacht haben. Albrecht tut das, und unter randnotizen.steirischerherbst.at legt er Zeugnis davon ab – mittels fotografischer „Katastrophenübungen“, rasanter Clips oder schlauer Lektüren des Films „Lost in Translation“. Tolle Texte für eine Welt zwischen „Panikothek“ und „Paranoiabar“. Am Donnerstag war Albrecht bei den super Ingvartsen-Premieren im Mumuth (Kritik S. 50) und hat dann in seinem Blog über Kälte- und Wärmeelemente in beiden


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