Vernissage

Konzeptkunst mit persönlicher Note

Lexikon | aus FALTER 42/09 vom 14.10.2009

Nur mehr wenige Wochen sind sie im Rahmen der Venedig-Biennale zu sehen: die botanischen Fundstücke, die der Belgier Jef Geys im Pavillon seines Heimatlandes systematisch aufgelistet hat. Geys schafft im weitläufigsten Sinne konzeptorientierte Kunst. Viele seiner Arbeiten dienen der Wissensvermittlung, in einigen seiner Projekte nimmt er die Mechanismen des Kunstbetriebs kritisch unter die Lupe. Dass aber auch biografische Momente Einzug in sein Schaffen nehmen können, zeigt er nun mit „Mein Vater, der General“, einer von zwei eigens für Wien entwickelten Arbeiten. Der Jugendfreundin Klara Zichy ist er darin auf der Spur. Eine Romanze ist dennoch nicht zu erwarten. MJ

Bawag Foundation, Do 19.00, bis 20.12.


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