Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 42/09 vom 14.10.2009

... dass Zuwanderer die Stadt jung machen. Laut einer neuen Studie der Statistik Austria wird die österreichische Bevölkerung bis 2050 auf 9,5 Millionen ansteigen, die Wiener auf zwei Millionen. Wien wird das Bundesland mit dem niedrigsten Durchschnittsalter sein, da die Zuwanderung eine positive Geburtenrate – mehr Geburten als Sterbefälle – nach sich zieht, derzeit beträgt es 41 Jahre.

… dass der Augartenspitz geräumt wurde. Eine private Sicherheitsfirma entfernte am Dienstag die Aktivisten vom Gelände, das gleich darauf umzäunt wurde. Die Besetzer beklagten das brutale Vorgehen der Securitys – und die Untätigkeit der Polizei, die danebenstand, während die Räumung von Privaten vorgenommen wurde. Der konfliktträchtige Bau einer Sängerknaben-Konzerthalle soll „in nächster Zeit“ beginnen.

… dass der östliche Gürtel zu einem gefährlichen Pflaster wurde: Erst kam es am Wochenende zu einer Verfolgungsjagd zwischen Polizei und drei Einbrechern, deren Renault einen Kastenwagen rammte – fünf Verletzte. Kurze Zeit später prallten an der S-Bahn-Station Matzleinsdorfer Platz zwei Züge zusammen– 14 Verletzte. Inzwischen sind die Schäden behoben und die Südbahn ist wieder befahrbar.

... dass das besetzte Haus der „Gruppe Hausprojekt“ in der Triester Straße am Montag geräumt wurde. Es gab keine Probleme, die ehemalige Schule steht jetzt wieder leer. Das Gebäude befindet sich im Besitz der Gemeinde Wien, die die Räumung anordnete.

... dass die „Ordnungsberater“ in Wiener Gemeindebauten ihren Dienst aufgenommen haben. Es sind fünf zweiköpfige Teams, die auch strafen und anzeigen dürfen.


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