Was fährt denn da?

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 42/09 vom 14.10.2009

Von der Bivalenz des Fahrens

Bericht: Matthias G. Bernold

Bei der ÖMV-Tankstelle Triester Straße stehen vier Menschen verzweifelt um einen anthrazitfarbenen Kombi. Ein ungewöhnlicher Tankstutzen – halb Gartenschlauch, halb Fahrradpumpe – hat sich festgesaugt. Ein Lämpchen blinkt an der Zapfsäule, um zu informieren, dass der Stutzen jetzt entfernt werden kann. Allein, er kann nicht. Alles steckt fest wie Lingam und Yoni in gieriger Verschmelzung. „Hilfe, ich kann mein Erdgasauto nicht mehr von der Zapfsäule lösen“, melde ich der Tankwartin, die herauseilt und mit einem Rucker den Zapfhahn einmal kräftig reindrückt, den Mechanismus nochmals öffnet und schließt. Schwupps – ist der Zapfen wieder heraußen. „Das geht den meisten so beim ersten Mal“, tröstet sie mich, „es verklemmt sich eben sehr leicht.“

Nicht unkompliziert, diese erdgasgetriebenen Fahrzeuge. Die Schwierigkeiten beginnen nicht erst beim Tanken. Sondern schon bei der Suche nach einer Tankstelle. Laut

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